Die Tiere in Gondwanaland: Unsere Serie stellt die Bewohner der Tropenhalle im Zoo Leipzig vor
Opossum, Komodowaran, Serval & Co: Rund 40 Tierarten finden in Gondwanaland ein Zuhause. In unserer Serie stellen wir einige von ihnen vor. Und natürlich wird die Übersicht regelmäßig aktualisiert.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 18: Weißgesichtssaki
Weißgesichtssakis sind tagaktive Baumbewohner. Sie kommen nur selten auf den Boden und bewegen sich häufig springend durch die Baumkronen. Dabei können sie mehr als zehn Meter mit einem Sprung überwinden. Die graubraunen Weibchen unterscheiden sich deutlich von den schwarzen Männchen, deren weißes Gesicht der Art den Namen gab.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 17: Zwergplumplori
Zwergplumploris sind nachtaktive Baumbewohner, die selten auf den Boden kommen. Zum Schlafen rollen sie sich tagsüber im Pflanzendickicht zusammen, in der Nacht gehen sie auf Nahrungssuche. Die Zwergplumploris gehören zu den wenigen Säugetieren, deren Biss giftig ist.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 16: Runzelhornvogel
Wie alle Nashornvögel zeigen auch die Runzelhornvögel ein sehr spezielles Brutverhalten. Sie legen ihr Nest in eine Baumhöhle an, deren Öffnung mit einem Brei aus Schlamm, Holz, Nahrung und Kot bis auf einen kleinen Spalt zugemauert wird. Dadurch sind sowohl die Mutter als auch die Jungvögel gut vor Feinden geschützt.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 15: Zweifinger-Faultier
Zweifinger-Faultiere halten sich meist in den Baumkronen auf und sind dort aufgrund ihrer Tarnfarbe fast unsichtbar. Ihr braun-graues Fell ist oft mit einer blau-grünen Alge bewachsen, die nur im Haarkleid dieser Tiere zu finden ist – beide haben sozusagen eine symbiotische Beziehung. Die typisch zeitlupenhaften Bewegungen der Tiere sind nicht als „Faulheit“ zu deuten, sondern dienen einerseits der Tarnung und sind andererseits eine Anpassung an ihre energiearme Kost.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 14: Braune Landschildkröte
Braune Landschildkröten können über 100 Jahre alt und bis zu 37 kg schwer werden. Im Gegensatz zu anderen Schildkrötenarten kümmern sie sich nach der Eiablage bis zu drei Wochen um ihr Gelege. Sich nähernde Feinde werden durch Wegschieben oder Bisse vertrieben.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 13: Eulenkopfmeerkatze
Eulenkopfmeerkatzen leben im Osten der Republik Kongo und in Ruanda. In den Virungabergen teilen sie sich teilweise den Lebensraum mit den Berggorillas. Die tagaktiven Tiere leben in kleinen Gruppen von oft weniger als 10 Tieren. In Zoos werden sie nur sehr selten gehalten.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 12: Serval
Der Serval ist ein ausgezeichneter Jäger. Mit seinen langen Beinen und großen Ohren behält er selbst bei dichtem Bodenbewuchs einen guten Überblick. Servale sind Einzelgänger, die nur zur Paarungszeit zusammenleben.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 11: Silberäffchen
Silberäffchen sind Baumbewohner, die mithilfe ihrer Krallen ausgezeichnet klettern können. Sie sind tagaktiv und verbringen die Nacht in Baumhöhlen oder in dichter Vegetation. In den Familiengruppen von 4-15 Tieren pflanzt sich nur das dominante Elternpaar fort.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 10: Fischkatze
Fischkatzen sind - der Name deutet es schon an - geschickte Schwimmer. Sie besitzen sogar kleine Schwimmhäute und der kräftige Schwanz dient wahrscheinlich als Ruder. Ihre Beute besteht aus Fischen und anderem Wassergetier. Sie leben einzelgängerisch und sind bevorzugt nachtaktiv.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 9: Totenkopfaffe
Totenkopfaffen leben in Baumkronen subtropischer und tropischer Wälder. Den Kern der Gemeinschaft bilden erwachsene Weibchen mit ihren Jungtieren. Wenn in Zoos Familiengruppen mit mehr als einem erwachsenen Männchen gehalten werden, treten oft heftige Auseinandersetzungen um die Gunst der Weibchen auf, weshalb in Gondwanaland nur männliche Totenkopfaffen leben.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 8: Grüner Leguan
Der Grüne Leguan bewohnt Bäume und Büsche in Gewässernähe. Er ernährt sich hauptsächlich von Pflanzen und ist ein ausgezeichneter Kletterer und Schwimmer. Droht Gefahr, lassen sich Grüne Leguane oft von hohen Bäumen ins Wasser fallen und schwimmen davon.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 7: Dianameerkatze
Dianameerkatzen sind tagaktiv und leben in Gruppen von 15-30 Tieren in den obersten Baumetagen in Regenwäldern. Ihre Nahrung bilden reife Wildfrüchte, Wurzeln, Knospen, Insekten und andere wirbellose Tiere.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 6: Schabrackentapir
Von den insgesamt vier Tapirarten, von denen drei in Südamerika leben, sind die Schabrackentapire die größte. Als einzige Art leben sie in Asien, wo sie einst weit verbreitet waren. Heute kommen sie nur noch selten in den wenigen verbliebenen Regenwäldern der Malaiischen Halbinsel und Sumatras vor.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 5: Riesenotter
Mit einer Gesamtlänge von bis zu zwei Metern, machen die Riesenotter ihrem Namen alle Ehre Ihre Heimat sind die tropischen Wälder an den Ufern des Amazonas, Orinoco und Rio de la Plata. Sie sind die einzige Otterart, bei der Männchen und Weibchen ein Paar auf Lebenszeit bilden.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 4: Tüpfelbeutelmarder
Als Beuteltiere haben die Tüpfelbeutelmarder eine ähnliche Fortpflanzungsbiologie wie Opossums oder Kowaris. In ihrer Heimat vergreifen sich Tüpfelbeutelmarder oft an Hausgeflügel, weshalb sie von Farmern erbittert verfolgt werden. Auf dem australischen Festland sind sie seit den 1960er Jahren völlig verschwunden.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 3: Virginia Opossum
Virginia Opossums sind die einzigen in Nordamerika lebenden Beuteltiere. Die widerstandsfähigen Tiere sind dort weit verbreitet und profitieren als Kulturfolger vom Menschen. Sie finden ihre Nahrung unter anderem in Mülltonnen oder auf Plantagen und leben sogar in Städten.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 2: Sunda-Gavial
Der Sunda-Gavial lebt in Seen und Flüssen in Sumpfwäldern. Er ernährt sich vorwiegend von Fischen, aber auch Amphibien, Reptilien, Vögel und kleinere Säugetiere dienen ihm als Nahrung. Sunda-Gaviale werden über 70 Jahre alt und erreichen eine Länge von bis zu sechs Metern.
Die Tiere in Gondwanaland - Teil 1: Komodowaran
Komodowarane können bis zu drei Meter lang und und bis zu 80 Kilogramm schwer werden. Sie haben kaum natürliche Feinde, sind aber gefürchtete Jäger. Wenn ein Komodowaran zubeißt, injiziert er über seinen Speichel Proteine in sein Opfer, welche die Blutgerinnung hemmen.
