Die Tiere in Gondwanaland - Teil 4: Tüpfelbeutelmarder
Opossum, Komodowaran, Serval & Co: Rund 40 Tierarten finden in Gondwanaland ein Zuhause. In unserer Serie stellen wir einige von ihnen vor. Heute: der Tüpfelbeutelmarder.
Name: Tüpfelbeutelmarder (Dasyurus viverrinus)
Familie: Raubbeutler
Lebensraum: Grasland, Heideland, feuchte Regen- und trockene Eukalyptuswälder
Nahrung: Kleinere Säugetiere, Vögel, Reptilien, Insekten, Gras und Früchte
Feinde: Riesenbeutelmarder, Beutelteufel, Neuhollandeule und eingeschleppte Raubtiere, wie Rotfüchse und verwilderte Haushunde
Höchstalter: 7 Jahre
Größe/Gewicht: Kopf-Rumpf-Länge 35-45cm / Schwanzlänge 21-30cm / Gewicht 600-1550g
Wissenswertes: Als Beuteltiere haben die Tüpfelbeutelmarder eine ähnliche Fortpflanzungsbiologie wie Opossums oder Kowaris. Nach einer Tragezeit von 20 bis 24 Tagen bringt das Weibchen bis zu 20 Jungtiere im embryonalen Stadium zur Welt. Die Jungtiere kriechen in den Beutel der Mutter, wo sie über die Zitzen mit Nahung versorgt werden und weitere 3 Monate heranwachsen. In ihrer Heimat vergreifen sich Tüpfelbeutelmarder oft an Hausgeflügel, weshalb sie von Farmern erbittert verfolgt werden. Auf dem australischen Festland sind sie seit den 1960er Jahren völlig verschwunden. Nur auf Tasmanien sind sie noch zu finden und stehen dort mittlerweile unter Schutz.
Quelle: Zoo Leipzig
